Klar schreiben, besser gestalten: Fallstricke in Innenarchitektur-Beschreibungen vermeiden

Gewähltes Thema: Häufige Fallstricke in Beschreibungen der Innenarchitektur vermeiden. Willkommen! Hier lernst du, wie du Räume so beschreibst, dass Bilder im Kopf entstehen, Erwartungen ehrlich gesteuert werden und Entscheidungen leichter fallen. Lies mit, stelle Fragen und abonniere, wenn du künftig noch treffsicherer formulieren möchtest.

Klarheit statt Floskeln

Wörter wie „luxuriös“, „modern“ oder „einladend“ sind schwammig. Ersetze sie durch Details: „Samtsofa in tiefem Tannengrün, Sitzhöhe 43 cm, mittelfeste Polsterung, weiche Keder“. So verstehen Leserinnen sofort, was sie erwartet.

Klarheit statt Floskeln

Vergleiche funktionieren, wenn sie anschaulich und überprüfbar sind: „gedämpfte Café-Energie am Morgen durch Ostlicht und Holzton“ statt „cozy Vibes“. Greife auf Geräusche, Temperaturen oder Routinen zurück, die Menschen eindeutig nachvollziehen.

Farbe, Licht und Material präzise beschreiben

Nenne Himmelsrichtung, Tageszeit und künstliche Quellen: „Sanftes Ostlicht bis 11 Uhr, abends warmweiße 2700 K-LEDs, indirekte Beleuchtung hinter dem Sideboard“. So wird sofort klar, warum die Wandfarbe morgens heller wirkt.

Maßstab, Proportion und Funktion sichtbar machen

Notiere Maße, ohne zu überfrachten: „Durchgangsbreite 95 cm, Tisch 200 × 90 cm, Abstand zu Wand 80 cm“. Diese Anker helfen, Möbelgrößen einzuordnen und verhindern, dass Leser sich Raumgrößen falsch vorstellen.

Stilbegriffe ohne Etikettenschwindel

Erkläre, was du meinst: „Minimalismus mit warmen Texturen“ statt „skandinavisch-minimalistisch“ als Sammelbegriff. Benenne typische Elemente, Materialwahl und Linienführung, damit Leserinnen erkennen, warum der Raum so wirkt, wie er wirkt.

Ethik, Nachhaltigkeit und Pflege klar kommunizieren

Nenne, was belegbar ist: „FSC-zertifiziertes Holz, modulare Beschläge, Ersatzteile verfügbar“. Formuliere Grenzen: „Bezug abziehbar, Reinigung professionell empfohlen“. Ehrlichkeit verhindert Enttäuschungen und stärkt nachhaltige Entscheidungen.

Tonalität und Struktur für Zielgruppen anpassen

Für Auftraggeberinnen und Auftraggeber schreiben

Fokussiere Nutzen, Ablauf und Budgetklarheit: „So fühlt es sich an, so pflegst du es, so passt es zu deinem Alltag“. Vermeide Fachjargon, erkläre Entscheidungen kurz—und biete am Ende konkrete nächste Schritte mit Terminvorschlag an.

Für Fachpublikum strukturieren

Liefern, was Profis erwarten: Schichtenaufbau, Maßketten, Lichttemperaturen, Akustikwerte. Nutze klare Zwischenüberschriften, konsistente Einheiten und Quellen. So entsteht ein Text, der gleichermaßen überzeugt und dokumentiert.

Für Medien und Öffentlichkeit erzählen

Setze auf Haltung und Geschichte: „Welches Problem haben wir gelöst, und warum so?“ Baue Zitate ein, zeige Vorher–Nachher, biete fotogene Blickpunkte. Medien lieben Klarheit, Prägnanz und belastbare Details, keine wolkigen Behauptungen.
Lass eine fachfremde Person, eine Nutzerin und eine Expertin lesen. Wenn alle drei Kernpunkte gleich wiedergeben können, sitzt der Text. Andernfalls nachschärfen: Begriffe definieren, Zahlen ergänzen, Bilder klarer setzen.
Aliaqglam
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